20
07.2010
Holger Middelberg
App oder Website (bzw. Webapp)?

App oder Website (bzw. Webapp)?


von Holger Middelberg
0
Kommentare
Eine häufig gestellte Frage in Bezug auf "Apps" ist, wo der Unterschied zu "normalen" Internetseiten liegt. Man könnte doch über eine entsprechend schlanke Darstellung einer Website, welche für die relativ kleinen Bildschirme von Smartphones optimiert ist, ebenso einfach Informationen bzw. ein Unternehmen darstellen.

Website, Webapp, iPhone App

Dieses stimmt natürlich und wird in der Praxis häufig so umgesetzt – insbesondere dann, wenn man eine neutrale Version benötigt, die durch jedes Smartphone, welches einen Browser beinhaltet, dargestellt werden kann.

Trotzdem kann konzeptionell die Umsetzung einer App die bessere Wahl sein, denn die Möglichkeiten gehen über die des Internets deutlich hinaus (wenn die App entsprechend entwickelt wird):

  • eine App funktioniert auch ohne Netzverbindung (und erstellt einen Datenabgleich sobald eine Verbindung aufgebaut wurde)
  • durch die "Sinnesorgane" des Gerätes (GPS, Kamera, Bewegungssensor) können erweiterte Funktionen geschaffen werden
  • durch die Touchscreen-Funktionen (Mutlitouch) kann eine einfachere Bedienbarkeit (Usability) erreicht werden
  • als Applikation aus komplexen Programmiersprachen (z. B. Objective C) kann größerer Funktionsumfang (z. B. im Bereich Paid Content) umgesetzt werden
  • über einen AppStore (z. B. Apple) wird zudem ein neuer Vertriebskanal genutzt

Hier wird klar: Erst durch die richtige Idee (Mehrwert) und die durchdachte Konzeption wird ein App zu einer sinnvollen Investition. 

Schreiben Sie einen Kommentar:

*

Vorname:

Nachname:

Spitzname: *

Website:

E-Mail: *

*) Pflichtfelder